
Eine frische Perspektive, Deutschland 2010
Heute also nun endlich mein lang versprochenes Review meiner neuen Olympus PEN E-PL1. Aber es handelt sich nicht um einen gewöhnlichen Testbericht, sondern eher um einen Erfahrungsbericht aus dem persönlichen Einsatz, denn die technischen Details der Kamera und irgendwelche Testcharts zum Linienzählen findet Ihr ja überall im Internet. In meinem Artikel über die PL1 geht es eher um die Kleinigkeiten, die man erst bei der alltäglichen Benutzung einer Kamera bemerkt und die in den immer gleichen Zeitschriftentests so meist nicht zu finden sind, wie ich häufig feststellen musste. Aber äußere ich mich wie alle Tester natürlich auch zu den entscheidenden Fragen: Macht die PL1 gute Fotos? Macht die PL1 Spaß? Lohnt es sich, sie zu kaufen?
Mein Bericht über die Olympus PL1 werde ich in mehreren Teilen veröffentlichen, als kleine Serie, die in den nächsten Tagen erscheint. Den Anfang machen heute die positiven Eigenschaften, dann folgen im nächsten Teil die Dinge, die mir nicht so sehr gefallen haben, und schließlich werde ich danach noch einen Vergleich zwischen der Olympus PEN E-PL1 und der Panasonic GF1 ziehen, die ich bereits besprochen hatte. Außerdem hatte ich ja bereits direkt nach der Ankündigung der PL1 im Februar einen kleinen Vergleich nur nach technischen Daten gemacht, der immer noch im damaligen Post zu finden ist. Die meisten dort gesagten Details gelten für mich nach wie vor, die persönliche Erfahrung hat meine Vermutungen fast immer bestätigt.Teil 1: Good things about the Olympus PEN E-PL1
oder: Die ultimative Lobhudelei
Diese Kamera macht Spaß. Sie macht exzellente Fotos, besonders mit dem Panasonic 20mm/F1.7 Pancake Objektiv. Sie ist klein und leicht und kostet nicht die Welt. - Damit könnte ich eigentlich mit dem Review aufhören, denn das sind schon so gewichtige Eigenschaften, die ich in dieser Qualität und Kombination kaum von anderen Kameras kenne. Und ich weiß, wovon ich rede, denn ich kenne sehr viele Kameras verschiedener Marken aus eigener Erfahrung. Entweder man bekommt hohe Bildqualtität oder ein kleines handliches Paket, aber wo sonst bekommt man beides? Im Moment können hier direkt nur die Olympus PENs und die Panasonic GF1 konkurrieren. Meiner bescheidenen Meinung nach. Aber ich greife zu weit voraus, denn natürlich kommt es auf die Details an, die ich jetzt auflisten werde. Ob sie für Euch auch so eine Rolle spielen wie für mich, das müßt Ihr natürlich selbst entscheiden. Auch wenn das Grafitti im nächsten Foto vor Werbung warnt, ich werde nicht von Olympus oder einer anderen Firma gesponsort!
BildqualitätDie Schärfe der Fotos ist mit dem Panasonic 20/1.7 Pancake ist bereits bei Offenblende (!) unglaublich gut. Der Anti-Aliasing-Filter der PL1 wurde offenbar von Olympus noch weiter in der Dicke reduziert. Wie und was per Software in der Kamera gemacht wird, um andere Bildfehler heraus zu rechnen, ist mir fast egal, denn die Bilder gelingen einfach wunderbar, und da direkt auf dem Sensor fokussiert wird, ist endlich die Zeit vorbei, wo ich mit systematischem Fehlfokus bei einzelnen Objektiven kämpfen musste. (Und in vielen Kameras mit Spiegel und dem üblichen Phasen-AF gibt es immer noch keine Möglichkeit, selbst den Fokus nachzuregeln!) Die Bilder gelingen so scharf, dass ich in Lightroom sogar mein ursprüngliches Olympus-Preset etwas nachregeln musste, weil die Bilder sonst schnell überschärft wirkten. Übrigens wird die PL1 mittlerweile in der neuesten Version 2.7 einwandfrei von Lightroom erkannt.
Die Belichtung gelingt der PL1 im automatischen ESP-Modus sehr sicher, auch der Weißabgleich funktioniert sehr gut. Man bekommt häufig ohne weitere Korrekturen die Olympus-typischen schönen JPEG-Bilder direkt aus der Kamera. Entwarnung kann ich auch bei dem leidigen und völlig überbewerteten Thema "Rauschen" geben: Hier schneidet die PL1 noch besser ab als z.B. die E-620 oder die GF1. (Testbilder folgen noch im abschließenden Direktvergleich von PL1 und GF1.) Für mich reicht bereits das Rauschverhalten der E-620 völlig aus, denn mir kommt es mehr auf die Bildaussage an als auf das letzte Körnchen Rauschfreiheit. Und wenn ich dann doch einmal ganz glatte und perfekt rauschfreie Fotos brauche, dann besorge ich mir sowieso eine Vollformat-Kamera und halte mich nicht lange mit APS-C Geräten auf. Bis dahin dürfen von mir aus alle "Unwissenden" gerne das Vorurteil der ach-so-schlimm-verrauschten Olympus pflegen!
Übrigens taugt auch das 14-42mm F3.5-5.6 Kit-Objektiv etwas, man darf nur nicht den Fehler machen, es direkt mit dem Panasonic 20/1.7 Pancake zu vergleichen, da kann es natürlich nicht mithalten. Meiner Meinung nach ist das 20/1.7 Pancake fast Pflicht für eine PEN, damit macht das Fotografieren erst richtig Spaß, besonders mit Offenblende. Aber wie gesagt, das Kit-Objektiv ist als günstige Beigabe (für ca. 50,- Euro Aufpreis zusammen mit der Kamera) ein echtes Schnäppchen, mit dem man in den allermeisten Fällen schöne Fotos machen kann. Ach, und ich habe ja noch den tollen Bildstabilisator vergessen, der in die PL1 integriert ist und unabhängig vom Objektiv in vielen Fällen auch bei schlechtem Licht noch Aufnahmen ohne Verwacklung ermöglicht. Er soll zwar nicht ganz so effektiv sein wie bei der PEN E-P2, aber er schafft wirklich manchmal 3 ganze Blendenstufen, und rettet so viele Fotos.
HandhabungJa, tatsächlich hat die Olympus E-PL1 kein Wahlrad für Fokus oder Blende. Und dies führe ich hier bei den positiven Eigenschaften auf? Zuerst dachte ich auch, dass mich das nerven könnte, immer zuerst irgendwelche Tasten drücken zu müssen, um Blende oder Verschlusszeit oder Belichtungskorrektur verändern zu können. Ich war aber sehr schnell beruhigt: Es nervte nicht. Im Gegenteil ist es mir schon bei der E-620 oder auch bei der GF1 (selten) passiert, dass ich aus Versehen das Einstellrad betätigt und dadurch unbeabsichtigt etwas verstellt hatte. Das passiert bei der PL1 nicht. Und die Bedienung ist wirklich denkbar einfach, auch ohne Rad: Man drückt einmal die Taste über OK und kann danach mit den vier Pfeiltasten um OK herum Blende, Zeit und Belichtungskorrektur einstellen (je nach Modus, in dem man sich befindet). Falls man das am Anfang vergisst, kein Problem, im Monitor werden über den entsprechenden Anzeigen kleine Pfeile eingeblendet, welche Taste man wofür drücken muss. Ist tatsächlich einfacher als es sich anhört. Ich persönlich lasse die Kamera fast immer im Modus "A" (d.h. Blendenvorwahl und damit Zeitautomatik), und regle mit zwei, drei Tastenklicks immer mal die Blende und die Belichtung nach. So kann ich mich die meiste Zeit auf das Wesentliche konzentrieren, nämlich auf das Foto bzw. auf das Motiv und den Bildausschnitt. Und die ISO-Automatik, deren Obergrenze ich meistens auf ISO 1000 festgelegt habe, erledigt den Rest.
Eine weitere schöne Einrichtung für ein korrekt belichtetes Foto ist das Live-Histogramm und auch die Live-Belichtungswarnung, die (falls ausgewählt) die fehlbelichteten Bereiche des Bildes farbig markiert. Das geschieht in Echtzeit (!) und sieht dann ungefähr so aus, wie man es vom Wiedergabemodus der meisten Kameras her kennt. So wird die Technik "Expose to the right" zum Kinderspiel. Übrigens ist der Monitor hinten auf der PL1 zwar vielleicht nicht so riesengroß wie auf anderen Kameras, die heutzutage verkauft werden, aber er ist ausreichend klar, hell und scharf, sodass auch unterwegs eine einwandfreie Kontrolle der Bilder möglich ist. Mit drei schnellen Tastendrücken kann man z.B. auf 5-fache Vergrößerung ins Foto hineinzoomen und die Schärfe überprüfen. Auch sonst bietet die PL1 alle gewohnten Wiedergabe-Modi mit Histogrammanzeige usw. Insgesamt kann ich mit der PL1 nach Abschalten aller für mich unnützen Automatiken genauso gut fotografieren wie ich es mit einer "großen" DSLR gewohnt bin.
Seit dem neuesten Firmware-Update ist auch die AF-Geschwindigkeit noch gestiegen. Natürlich ist die PL1 keine Sport-Action-Cam, aber es reicht mit etwas Übung auch für einen schnellen Schnappschuss mit Kindern oder Hunden, die nicht die ganze Zeit still halten. Ich bin jedenfalls mit der Geschwindigkeit der Kamera vorerst zufrieden, auch wenn es sicher immer noch besser geht. Dafür trifft der AF sehr zuverlässig sein Ziel und sucht nicht ewig herum, es sei denn, man fotografiert die sprichwörtlichen schwarzen Kohlen im nachtdunklen Keller bei defekter Beleuchtung.
Wunderbar finde ich, dass Olympus endlich einen kleinen Blitz mit in die PL1 eingebaut hat. Wie man auf dem nebenstehenden Foto sieht, kann man diesen Blitz sogar mit etwas Übung "bouncen", d.h. man hält ihn mit einem Finger nach oben gerichtet, sodass er gegen eine weiße Decke strahlen kann, um von da aus zurück auf die fotografierten Personen zu fallen, damit das Licht schön weich wird und keine häßlichen harten Blitzschatten entstehen. Das funktioniert trotz der recht geringen Stärke des kleinen Hilfsblitzes in vielen Situationen sehr gut. Ansonsten kann man auf dem Blitzschuh einen üblichen Aufsteckblitz nutzen, oder auch einen Funkauslöser, wie ich es am Wochenende bei einem Portrait-Shooting gemacht habe. Dabei habe ich den manuellen Modus benutzt, bei dem man sogar bis zu Zeiten von 1/200 Sekunde den externen Blitz noch synchronisieren konnte (entgegen der Angabe von 1/160 Sekunde als "offizielle" Blitzsynchronzeit für die PL1, das gilt wohl nur für den internen Blitz). Ab 1/250 Sekunde sieht man dann allerdings am unteren Bildrand den dunklen Verschluss. Wenn man einen Olympus-Blitz mit Super-FP Highspeed Synchronisation verwendet, kann man natürlich noch viel schnellere Zeiten bekommen, man ist schließlich mit der PL1 an ein komplettes System angeschlossen.Das Olympus-System
Dies bringt mich zum vorerst letzten großen Punkt meiner heutigen Lobeshymne über die PL1: Die volle Objektiv-Kompatibilität mit den FT-Objektiven von Olympus. Alle meine Objektive, die ich über den FT-mFT Adapter angeschlossen habe, funktionieren einwandfrei, sogar mein tolles Panasonic-Leica 14-150mm. Vielleicht sind sie nicht ganz so schnell wie an den neuesten FT-Kameras, und auch der C-AF geht nicht, aber sie funktionieren einwandfrei mit dem S-AF, und damit ist die PL1 auch als Backup-Body für z.B. eine E-620 geeignet. Dabei ist auch ein großer Vorteil, dass gerade die E-620 und die PL1 die gleichen Akkus und das gleiche Ladegerät benötigen. Man freut sich ja immer, wenn man Zubehörteile problemlos austauschen kann.
Fazit der positiven Punkte:
Wahrscheinlich habe ich immer noch Pluspunkte der Kamera vergessen, denn sie hat sehr viele! Die Video-Funktion habe ich z.B. noch gar nicht erwähnt, aber die nutze ich zur Zeit auch eher als Spaß zwischendurch, oder zum Aufzeichnen von Ton-Eindrücken oder Kurzinterviews. Ich sehe jedenfalls in vielen Fällen keine Veranlassung mehr, eine Riesen-Ausrüstung mitzuschleppen, wenn die PL1 mit ein paar hundert Gramm Gewicht und einer kleinen Beule in der Jackentasche letztlich die gleiche Qualität liefert, aber dabei viel viel mehr Spaß macht. Und allein mit dem Panasonic-Pancake an der PL1 und dem Verzicht auf viel Zoombereich habe ich soviel Kreativität gewonnen, wie ich es nicht für möglich gehalten hatte. Die GF1 war schon gut, aber mit dem integrierten Bildstabilisator, dem eingebauten Blitz und der nochmal besseren Bildqualität hat für mich die PL1 die Nase ganz weit vorne.
Aber ich schweife schon wieder ab, der Vergleich mit der GF1 folgt später. Bis dahin kann ich schon jetzt (auch ohne Nennung der negativen Punkte) die Olympus PEN E-PL1 bedenkenlos empfehlen, zumal sie momentan zusammen mit dem 14-42mm Kit-Objektiv schon für ca. 500,- Euro zu haben ist (bei den einschlägigen Internetversendern).
You might have noticed that I love this tiny little camera... And what about you? Post your opinion into the comments, please! Thanks.
sche**e, weiße schrift auf schwarzen grund, ich bin blind. von ergonomie nicht die spur.
ReplyDeleteschade um den schönen erfahrungsbericht
Hallo, Maik,
ReplyDeleteschade, dass Du das als so schlimm empfindest, hätte ich nicht gedacht. Danke auf jeden Fall für die Rückmeldung. Beim nächsten größeren Update könnte ich darüber nachdenken, die Farbgebung zu ändern, aber das dauert wohl noch ein bisschen.
Ist es wirklich so schlimm? Welche Farbgebung fändest Du denn ergonomischer? Kannst mir ja einfach einen Link zu einem Blog geben, was Du in dieser Hinsicht besser findest. Das würde mir helfen mich zu bessern.
Danke für Dein Feedback,
Beste Grüße
Leo
Also mich stört die Farbe überhaupt nicht. Toller Bericht, vielen Dank!
ReplyDeleteHoffentlich knipst Maik keine s/w-Fotos!
ReplyDeleteSchöner Bericht. Bin gespannt auf die Cons und den Vergleich. Ebenfalls Danke.
Ein guter Bericht, den ich voll und ganz unterschreiben kann. Vor allem finde ich es klasse, dass du sogar den so oft kritisierten fehlenden Einstellrädchen etwas Positives abgewinnen kannst. Da bin ich schon sehr gespannt, was dann noch für dein Fazit der negativen Punkte übrig bleibt... ;-)
ReplyDeleteAber bitte verrate mir doch mal, wie man im M-Modus eine kürzere Blitzsynchronzeit als 1/160 Sek. einstellen kann. Das habe ich noch nicht herausgefunden.
Gruß Conny
Hallo, Conny,
ReplyDeletekeine Sorge, ich habe schon noch was zu meckern ;-) Die negativen Punkte kommen die Tage im 3. Teil schon noch!
Offensichtlich geht die kürzere Blitzsynchronzeit NICHT mit dem eingebauten Blitz. Kürzere Zeiten als 1/160 Sek. gehen nur mit einem Aufsteckblitz bzw. mit einem aufgesetzten Funkauslöser. Damit habe ich es jedenfalls geschafft, und so wollte ich es auch im Text aussagen.
Sorry, wenn das missverständlich war.
Ich werde den Text vielleicht noch ein wenig ergänzen, damit es klarer wird, dass das nur mit einem externen Blitz geht.
Beste Grüße
Leo
Hallo Leo,
ReplyDeletevielen Dank für deine schnelle Antwort.
Nun, für mich nicht so dramatisch, mir reichen die 1/160 Sek. bisher ja aus. Ich will nur immer gern alle Möglichkeiten einer Kamera zumindest kennen.
Jetzt warte ich mal auf dein Gemecker. Glaube allerdings kaum, dass du mir den Spaß an der PL1 damit auch nur ansatzweise verderben kannst, denn das kann eigentlich nur Meckern auf hohem Niveau werden... ;-)
Gruß Conny
Hallo Leo,
ReplyDeleteimmer weißer Hintergrund mit schwarzer Schrift.
Gruß Maik
Hallo, Maik,
ReplyDeleteklar, verstehe ich, aber auf weißem Hintergrund kommen für meinen Geschmack Fotos nicht so gut rüber.
Hast Du dafür eine Lösung?
Kannst Du mir mal eine Beispielseite nennen, die Deiner Meinung nach gelungen ist?
Beste Grüße
Leo
Hallo Leo,
ReplyDeletestimmt, die Fotos kommen natürlich so besser rüber.
Einen Tod muß man halt sterben.
Ich habe mir damit geholfen deinen Bericht in die Textverarbeitung zu kopieren und als PDF auszugeben. Schon kann ich deinen gelungenen Bericht in ergonomischen schwarz auf weiss lesen.
LG Maik
Hallo, Maik,
ReplyDeleteich habe inzwischen für mich schon mehrere Designs ausprobiert, aber das optimale noch nicht gefunden. Du hast ja recht, dass schwarz auf weiß angenehmer zu lesen ist. Im Moment denke ich, ich könnte es mal damit versuchen, den Text schwarz auf weiß zu machen und um die Fotos einen dunklen Rahmen, um sie besser abzuheben. Aber Rahmen sind natürlich wieder Geschmackssache, und eigentlich mag ich es eher schlicht und ohne große Schnörkel. Und schlichte schwarze Rahmen sehen dann schnell nach Trauerrand aus...
Aber ich arbeite daran, die Seite so angenehm wie möglich zu gestalten. Falls Du noch Ideen hast, nur her damit!
Beste Grüße
Leo
Hi, schöner Bericht. War neben dem Test auf stevehuffphoto.com vermutlich das Zünglein an der Waage. Habe seit Tagen hin und her überlegt, ob mir die E-PL1 oder die neue Sony NEX im Sommer gekauft wird.
ReplyDeleteIch denke, wenn mein Konto es zulässt, werd ich mir gleich Montag die Oly bestellen - erstmal mit Kitzoom.
Aber... Da ich momentan keine Fotoausrüstung besitze, aber durchaus fasziniert von alten Objektiven bin, hast du irgendwelche Tips, was ich mir möglichst preiswertes Altes mit Adapter dranschnallen kann?
Hallo, David,
ReplyDeletelies auch mal meinen kurzen Artikel über die neuen NEX (falls Du es noch nicht gemacht hast).
Ich selbst nutze zur Zeit keine alten Objektive an der PL1, da ich mit dem Panasonic 20/1.7 Pancake sehr sehr zufrieden bin und auch noch meine FT Objektive habe. Im Prinzip kannst Du ja wirklich so gut wie alles mit einem entsprechenden Adapter an der PL1 nutzen. Du solltest nur darauf achten, dass das Objektiv in Ordnung ist, d.h. Linsen absolut klar, Blende nicht verölt, und satt laufender AF. Ich selbst bin beim Gebrauchtkauf von alten Objektiven übers Internet schon mehrfach reingefallen, "Top-Zustand" entpuppte sich als total zerkratztes Schrottglas usw.
Mein Rat also: Hab erstmal Spaß mit dem Kit-Objektiv und übe damit, soviel es geht. Und dann sparst Du auf das Panasonic Pancake.
Falls Du aber unbedingt Altglas kaufen willst, dann schau mal im DSLR-Forum vorbei, da kannst Du Dir dazu weiteren guten Rat holen.
Beste Grüße
Leo
Sonntag Abend noch bestellt.
ReplyDeleteLauf Postmann, lauf!
Hallo, David,
ReplyDeleteich denke Du wirst viel Spaß mit der PL1 haben und es nicht bereuen.
Ich hoffe, Du läßt Dich jedenfalls nicht durch meinen nächsten Teil des Tests beunruhigen...!
Schreib dann doch bitte mal Deine Eindrücke, wenn Du die Kamera dann hast, das würde mich doch interessieren.
Beste Grüße
Leo
Hallo,
ReplyDeletedanke für diesen schönen Bericht. Und zur Ergonomie der Seite:
Mein erster Eindruck war: Wow, da hat jemand mal wissenschaftliche Erkenntnisse in die Seite einfließen lassen, hell auf dunkel ist sehr angenehm.
Von daher wundere ich mich über die Beschwerden, vielleicht ist das Gewöhnungssache?
Also mir gefällts.
Grüße
Matthias
Hallo, Matthias,
ReplyDeletevielen Dank für Deine Rückmeldung, freut mich, dass Dir sowohl der Bericht als auch die Aufmachung der Seite gefällt!
Aber ich bin auch immer offen für Kritik bzw. ich versuche immer, offen dafür zu sein und immer weiter Verbesserungen durchzuführen, wenn es geht.
Beste Grüße
Leo
Danke für die Beschreibungen der E-PL1. Sie bestätigen meine übrigen Internet-Recherchen zu dieser Kamera. Ich habe mich schon fast zum Kauf entschlossen, vor allem weil ich meine alten Canon-FD-Objektive reaktivieren möchte.
ReplyDeleteIst das Verschlussgeräusch so deutlich hörbar? Ich möchte mit meiner neuen Kamera auch an Theateraufführungen und Konzerten klassischer Musik fotografieren können.
Vielen Dank für eine Antwort!
Hallo, "Anonym",
ReplyDeleteich würde sagen, dass das Verschlussgeräusch ähnlich laut ist wie bei jeder anderen digitalen Spiegelreflexkamera. Meiner Meinung nach also leise genug für die meisten Gelegenheiten.
Allerdings sind Theater und Konzerte immer kritisch, und besonders leise Stellen! Da gibt es nur ganz wenige Kameras, die dafür in Frage kommen: Leica z.B., weil man bei denen einen extra leisen Verschlussablauf einstellen kann. (Leider sind die Leicas allerdings nun mal auch sehr teuer.) Außerdem gibt es im erschwinglichen Bereich noch die Nikon D5000, die man auf leises Verschlussgeräusch stellen kann, das ist eine feine Sache. Allerdings hatte ich die D5000 mit dem 35mm/F1.8 mal selbst zum Test, und sie macht einfach nicht soviel Spaß wie die PL1 mit dem Panasonic Pancake! Die D5000 hat leider (wie eigentlich alle günstigen Nikons bisher) meiner Meinung nach ein Autofokusproblem, das sich natürlich besonders bei weit offener Blende zeigt, d.h. der AF trifft dann nicht mehr sehr genau. Und außerdem kann man bei den günstigen Nikons den AF nicht selbst justieren. Das ist oft ärgerlich, ich persönlich rate da lieber ab.
Meine Meinung: Beim klassischen Konzert lieber gar nicht fotografieren! Das würde ich nur bei einer Probe und nur in Absprache mit den Künstlern machen! Auch beim Theater würde ich persönlich lieber z.B. bei einer Kostümprobe fotgrafieren und nicht in der Aufführung, das macht man als Fotograf sowieso besser so, weil man sich dann recht frei im leeren Zuschauerraum bewegen kann. Blitz ist ja sowieso tabu!
Ansonsten lieber die Vorstellung genießen, selbst ich bin der Ansicht, dass man nicht immer und überall fotografieren muss ;-)
Viel Erfolg bei der Entscheidung und viel Spaß mit der Kamera,
beste Grüße
Leo
Besten Dank für die Antwort - mit den Ausführungen zum Fotografieren bei Aufführungen künstlerischer Art bin ich völlig einverstanden!
ReplyDeleteBitte, gerne! Vielleicht magst Du ja nochmal berichten, wie Dir die Kamera gefällt, wenn Du sie dann hast.
ReplyDeleteBis dann,
Leo
Hallo Leo,
ReplyDeletebzgl. des Farb-Problems deines Blogs oder der Leser deines Blogs kann ich folgende einfache Lösung anbieten.
Bau folgende JavaScript-Funktion in deinen Blog ein:
function changeColorSchema()
{
if(document.body.style.backgroundColor=="black")
{
document.body.style.backgroundColor="white";
document.body.style.color="black";
}
else
{
document.body.style.backgroundColor="black";
document.body.style.color="white";
}
}
und mach die Funktion über einen Link abrufbar:
< a href="javaScript:changeColorSchema();">foo< /a >
Hallo,
ReplyDeletedanke für den Tipp!
Ich werde das mal ausprobieren und baue es dann vielleicht fest ein.
Beste Grüße
Leo